Wie teamfähig bist Du wirklich? – Wie man Teamplayer sein oder werden kann

Eine Gruppe junger Menschen beim lockeren zusammensitzen. Sie zeigen sich gegenseitig etwas auf ihren Smartphones.

Teamfähig sein soll am besten jeder Bewerber. Doch wann ist man überhaupt teamfähig und wann ist man es nicht? Kann man Teamfähigkeit erlernen? Wie Du beweisen kannst, dass Du ein Teamplayer bist, zeigen wir Dir in diesem Artikel.

Was genau ist nun Teamfähigkeit?

Die Teamfähigkeit wird als Eigenschaft zu den Soft Skills gezählt. Diese werden insgesamt bei Bewerbungen immer wichtiger und sind gefragter denn je. Teamfähig zu sein bedeutet, dass Du Dich in einem Team optimal einbringen kannst. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass Du Dich mit den anderen Teammitgliedern gewinnbringend verständigst und mit ihnen konstruktiv zusammenarbeitest. Nur so können die Gruppenziele bestmöglich erreicht werden.

Was Teamfähigkeit nicht bedeutet …

Natürlich gibt es bestimmte Rollen in einem Team, die die Mitglieder einnehmen. Was Du allerdings nicht tun solltest, ist auf Teufel komm raus die Führung zu übernehmen. Andererseits musst Du Dich nicht verstecken und Dich den anderen vollkommen unterordnen. Steh dazu, was Du zu sagen hast und verstell Dich nicht. Jeder hat seinen Platz im Team. Auch wenn Du Dich mit einem Teammitglied mal nicht so gut verstehen solltest, ist es noch lange nicht in Ordnung, ihn oder sie abwertend zu behandeln. Respekt ist hier wohl das wichtigste Schlagwort. Falls es dennoch zu einem Konflikt kommen sollte, pass auf, dass es nicht zu emotional wird.

Zwei Kollegen beim Smalltalk im Flur.

Was bedeutet es, teamfähig zu sein?

Es gehört einiges dazu, teamfähig zu sein. Du solltest Dich in der Gruppe einordnen können und die Demokratie anerkennen. Andere Meinungen solltest Du respektieren und akzeptieren. Zudem sollte die Kommunikation auf Augenhöhe stattfinden, sodass alle Teammitglieder gleichberechtigt sind.

Besonders wichtig ist es, dass man Kompromissbereitschaft mitbringt und persönliche Angelegenheiten außen vorlässt. Konstruktive Diskussionen helfen dabei, gemeinsame Ziele zu erreichen. Auch Kritikfähigkeit solltest Du mitbringen, denn nur so kann es im Team funktionieren, ohne, dass es immer gleich zu einem Konflikt kommt. Dabei hilft es insbesondere, rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

Zeig, dass Du engagiert bist und Dich proaktiv einbringen möchtest. Denn Motivation kann sehr ansteckend sein und so Dein ganzes Team weiterbringen.

Ein Mitarbeiter zeigt seinem Team ein weißes Flipchartpapier.

Teamrollen – Welche Rollen es gibt

In einem Team kommen unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen. Kein Wunder also, dass diese Persönlichkeiten auch verschiedene Rollen einnehmen.

Der Macher – der Macher drängt die anderen Teammitglieder zum Handeln. Er ist dynamisch, pragmatisch und stressresistent. Zu seinen Schwächen gehören Ungeduld und die Neigung zu Provokationen.

Der Umsetzer – er gilt als Organisationstalent, ist diszipliniert, pflichtbewusst und effektiv. Häufig kann er allerdings unflexibel oder auch mal eigensinnig sein.

Der Perfektionist – er fühlt sich für die Qualitätskontrolle verantwortlich, arbeitet sorgfältig, gewissenhaft und ist pünktlich. Der Perfektionist kann aber auch kontrollsüchtig sein und delegiert ungern.

Der Koordinator – als Teamleiter fördert er Entscheidungen und ist ruhig, selbstsicher und kontrolliert. Jedoch hat er nur durchschnittliche Fähigkeiten.

Der Teamarbeiter – er ist Helfer im Hintergrund, sensibel, kooperativ und Diplomat durch und durch. Dadurch ist er allerdings selten entscheidungsstark.

Der Weichensteller – als Netzwerker hat er einen guten Draht zu allen im Team. Er ist enthusiastisch, neugierig und kommunikativ. Sein Interesse verliert er jedoch relativ schnell.

Der Erfinder – als Querdenker sorgt er für frische Ideen im Team und ist dabei eher unkonventionell und individualistisch. Dabei kann es vorkommen, dass er auch mal formale Vorgaben ignoriert.

Der Beobachter – er verliert nie die Bodenhaftung, denkt strategisch, klug und eher nüchtern. Dadurch ist er eher weniger inspirierend und motivierend.

Der Spezialist – als Tüftler steuert er Fachwissen bei und ist sehr engagiert. Oftmals verliert er sich durch sein spezifisches Wissen allerdings in Details.

In Deiner nächsten Gruppenarbeit solltest Du überprüfen, welche Rollen die anderen einnehmen. Nachdem Du das getan hast, wird es Dir vermutlich leichter fallen, Dich in die anderen hineinzuversetzen und sie zu verstehen.

Nahaufnahme einer Frauenhand die ein Puzzelteil in ein weißes Puzzle einfügt.

Bist Du teamfähig?

Du bist Dir nach all den Anforderungen nun gar nicht mehr sicher, ob Du wirklich teamfähig bist? Fast jeder hat die erforderlichen Eigenschaften, um teamfähig zu sein. Die Ausprägung kann sich dabei natürlich unterscheiden. Genau deshalb sind Teams besonders erfolgreich, wenn sie aus eher unterschiedlichen Charakteren bestehen, die unterschiedliche Teamrollen einnehmen können.

SPECTRUM Super Tipp

Auch in Deiner Bewerbung spielt Deine Teamfähigkeit eine große Rolle! In Deinem Anschreiben und auch im Bewerbungsgespräch solltest Du also darauf eingehen und das Ganze mit Beispielen belegen. Ob Du Teamfähigkeit in Praktika, Werkstudententätigkeiten, Uni-Projekten oder mit Deinen Hobbies bewiesen hast, spielt dabei keine Rolle!

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Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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