Tipps zum Bewerbungsvideo – Wie Du mit einem selbst gedrehten Bewerbungsvideo überzeugen kannst!

Ein junger Bewerber nimmt zuhause ein Bewerbungsvideo auf.

„Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige vom … gelesen.“ *Gääähn*

Jeder kennt sie, die klassischen Einleitungssätze im Bewerbungsschreiben. Vielen Menschen tropft allein schon beim Gedanken an ein Motivationsschreiben der Schweiß von der Stirn. Beim Kampf mit den Formulierungen und dem zwanghaften Versuch individuell zu sein, kann man auch schon einmal verzweifeln. Wie wäre es also mit einer kreativeren Bewerbung, in der Du Dein Anschreiben einfach durch einen QR-Code ersetzt und die Personaler ganz persönlich mit einem Video von Dir überzeugst? In diesem Beitrag lernst Du alles, was Du zur Videobewerbung wissen musst.

Ohne Drehplan geht es nicht

Der Aufwand für eine Videobewerbung ist nicht zu unterschätzen. Wer mit einem Bewerbungsvideo auf sich aufmerksam machen will, sollte dies gut planen. Überlege Dir einen Leitfaden bzw. ein kleines Drehbuch für Dein Bewerbungsvideo. Dabei solltest Du Dir darüber klar werden, welche Aussagen Du einbauen möchtest, welche Perspektiven Du nutzen möchtest, ob es einen roten Faden gibt und wie Du Deine Kernaussagen optisch untermauern kannst. Der notwendige Aufwand, die geforderte Qualität und die Gestaltung des Videos sind dabei sehr branchenabhängig. Während Du für kreative Jobs mehr Zeit in Gestaltung und Qualität investieren solltest, geht es bei regulären Jobs mehr um den Inhalt und Dein Auftreten.

Das Storyboard und eine Filmklappe für ein Bewerbungsvideo liegen auf einem Holztisch.

Folgende drei Regeln solltest Du jedoch unabhängig des Jobs, für den Du Dich bewirbst, beachten:

1. Die ersten Sekunden sind entscheidend

Outfit, Körperhaltung, Location, Mimik. Diese Punkte springen den Personalern innerhalb weniger Sekunden ins Auge und entscheiden, ob sie das Video zu Ende schauen werden. Also Rücken gerade und Blick geradeaus in die Kamera.

2. So kurz wie möglich, so lange wie nötig

Versuche das Video so kurz zu halten wie möglich. Ideal sind etwa 1-2 Minuten.

3. Beschränke Dich auf das Wesentliche

Du hast in einem Video nicht genug Zeit Deinen Gesamten Lebenslauf zu präsentieren. Beschränke Dich daher auf die W-Fragen: Wer bist Du? Was kannst Du? Warum passt Du auf die Stelle bzw. in das Unternehmen?

Authentizität zählt

Damit Dein Bewerbungsvideo nicht wie ein Copy-Paste-Anschreiben klingt, solltest Du darauf achten authentisch zu bleiben. Ein Bewerbungsvideo kann im besten Fall darstellen, was sich nicht in Worten übertragen lässt: Ausstrahlung, Persönlichkeit, Charme. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Bewerbungsvideo ausschließlich für Schauspieler und extrovertierte Menschen geeignet ist. Wichtig ist lediglich, dass Du Dir selbst treu bleibst und Dich nicht verstellst. Vermeide Standardsätze, spreche frei und schaue direkt in die Kamera.

Junge Bewerberin nimmt ein Bewerbungsvideo mit ihrem Handy auf

Equipment

Die Videoqualität heutiger Smartphones ist absolut ausreichend für eine Videobewerbung in den meisten Branchen. Achte auf eine gute Ausleuchtung und einen guten Ton. Dabei kann es helfen ein externes Mikrofon an Dein Smartphone anzuschließen. Deine Stimme sollte auf jeden Fall deutlich zu hören sein und Hintergrundgeräusche so gut es geht minimiert werden. Es geht nicht darum einen Filmpreis zu gewinnen, jedoch sollten die Personaler sehen, dass Du Dir Gedanken gemacht hast und eine gewisse Vorbereitung in das Video gesteckt hast. No Go’s sind verwackelte Videos, ein schlechter Ton oder ein unangemessener Hintergrund.

SPECTRUM Insight: Um Dich bei uns zu bewerben, musst Du kein Bewerbungsvideo drehen, denn nicht jeder steht gerne vor der Kamera – das verstehen wir. Fühlst Du Dich hingegen vor der Kamera wohl und möchtest unsere Recruiter überraschen, ist ein Bewerbungsvideo sicherlich ein schönes Highlight.

Fazit

Als Videobewerber beweist Du auf jeden Fall eines: Mut! Mit einer Videobewerbung kannst Du Dich von Deinen Mitbewerbern abheben und auffallen. Es gibt Dir die Chance Dich zu präsentieren – und das schon bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt. Ein Bewerbungsvideo kann zudem zwar nie die restlichen Bewerbungsunterlagen ersetzen, jedoch kann es beispielsweise einen nicht perfekten Lebenslauf ausgleichen.

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