Talent Development – Das ist wichtig bei der Entwicklung von Nachwuchstalenten

Eine Gruppe lachender Personen zeigt auf ein Banner am Boden auf dem steht: "Let your Potential Shine".

Wir verraten, wieso das Jahr 2019 das Breakout-Jahr für Talent Developer ist. Dazu stellen wir die wichtigsten Ergebnisse des
Workplace Learning Reports 2019 von LinkedIn Learning vor.

Was ist Talent Development?

Talent Development bedeutet ganz einfach „Talententwicklung“. Gemeint ist damit die Findung von Talenten für die passenden Schlüsselstellen sowie die Entwicklung beziehungsweise Weiterentwicklung des Talents zum Experten. Für den unternehmerischen Erfolg ist sie unverzichtbar. LinkedIn hat zu diesem Thema über 1.200 Talententwickler und 2.100 Lernende befragt und folgende Schlüsse gezogen:

1. Höhere Budgets und Einflussmöglichkeiten machen den Weg frei für strategische Talententwicklungsteams

Im Jahr 2019 wurde von Talententwicklern angegeben, dass sie sich auf proaktive Bemühungen, wie das Verstehen von Qualifikationslücken und die Vermarktung von Learning & Development (L&D) -Programmen für Lernende, konzentrieren. 43% der Talententwickler erwarten im Jahr 2019 eine Budgetsteigerung. Somit ist auch mehr Budget für Online-Learning verfügbar.  59% Prozent gaben dieses Jahr mehr Geld dafür aus, als noch vor drei Jahren. Generell ist festzustellen, dass mobiles Lernen auf dem Vormarsch ist.

Ob das jedoch wirklich der richtige Weg ist, erfahren Sie in unserem Beitrag E-Learning im Unternehmen: Eine günstige Alternative?

Junge Mitarbeiterin beim Remote Learning am Laptop.

2. L&D-Führungskräfte verbessern ihre Fähigkeit, Qualifikationslücken zu identifizieren, zu bewerten und zu schließen

Qualifikationslücken zu schließen ist für 2019 oberster Priorität. Die optimale Lösung zur Ermittlung der dringendsten Qualifikationen ist noch immer nicht gefunden, aber es gibt Online-Lernplattformen, die helfen Qualifikationsdefizite zu messen und sie mit ähnlichen Organisationen zu vergleichen. Makrotrends, wie die digitale Transformation und die kürzere Haltbarkeit von Kompetenzen, fordern Unternehmen bei ihrer Talententwicklung immer mehr dazu heraus, die richtigen Kompetenzen einzustellen und zu entwickeln. Übrigens ist Kreativität die gefragteste Kompetenz 2019.

SPECTRUM Tipp: Mithilfe unserer Upskilling Services ermitteln und analysieren wir die vorhandenen Skills und Potenziale Ihres Personals, führen einen Abgleich zu den gewünschten Sollprofilen durch (Gap-Analyse) und entwickeln einen Weiterbildungsplan für ihr Personal, welche Potenziale für Ihre digitale Transformation genutzt und mit Ausrichtung auf die zunehmende Bedeutung digitaler Technologien weiter ausgebaut werden müssen. Diese Skills bilden wir dann in unserer Academy für Sie aus.

3. Um das Engagement der Lernenden zu steigern, sollte man so denken wie ein Vermarkter

Um das Engagement zu steigern und die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zu gewinnen, sollte man mehr Zeit in Öffentlichkeits- und Marketingprogramme investieren. Derzeit werden von Talententwicklern nur 15% der verfügbaren Zeit darauf verwendet, das Engagement der Lernenden zu fördern. Es ist also noch Luft nach oben. Dabei hat sich E-Mail-Marketing als erfolgreich bewiesen. Sinnvoll ist es außerdem, Vorgesetzte und Führungskräfte dazu einzusetzen, die Weiterbildung der Mitarbeiter zu unterstützen, indem sie die Mitarbeiter ermutigen sich Zeit für eine Weiterbildung zu nehmen oder bestenfalls selbst in die Weiterbildung involviert sind.

SPECTRUM Insight: Bei SPECTRUM bieten wir z.B. für unsere Mitarbeiter ein Weiterbildungsformat namens EveningCamp an. Im Rahmen dessen referiert unser Vorstand Thomas Gebhardt einmal im Monat zu verschiedensten Themen – auch abseits des beruflichen. So geht es bspw. um Themen wie „Wie werde ich reich?” und “Wie sorge ich vor?“. Der Zuspruch und die Bereitschaft der Mitarbeiter dazu zu lernen ist von Beginn an sehr groß.

Ein Hand hält eine hölzerne Spielfigur über einem Holzwürfel.

4. Unbedingt die Präferenzen und das Potenzial aller Lernenden nutzen

Um Talente zu entwickeln, sollte man unbedingt die Präferenzen, das Potenzial und die Kompetenzen der Lernenden nutzen. Insbesondere gilt das für „Millennial-“ und „Generation Z“-Arbeitnehmer, die bis 2020 fast die Hälfte der gesamten Erwerbsbevölkerung ausmachen werden. Um das Engagement dieser jungen Talente zu erhöhen, sollte besonders darauf geachtet werden, dass soziale Aspekte, mobile Technologien und auch die Miteinbeziehung von Führungskräften bei der Gestaltung der Lernumgebung berücksichtigt werden. Viele Talententwickler passen ihre Lernprogramme aufgrund dessen bereits an.

SPECTRUM Tipp: Wir sind die Schnittstelle zwischen Ihnen und motivierten Berufseinsteigern. Mit unseren Career Solutions entwickeln wir mit über 30 Jahren Erfahrung, junge, engagierte Talente zu erfolgreichen Experten. Durch unsere intensiven, auf die Bedürfnisse der jungen Generationen zugeschnittenen Qualifizierungs- und Betreuungskonzepte bringen wir Nachwuchstalenten die Kompetenzen bei, die Sie benötigen.

Fazit

Talent Development ist essenziell für den Arbeitsmarkt. Schließlich baut unsere unternehmerische Zukunft auf den Nachwuchskräften auf. Die Anforderungen an die Mitarbeiter ändern sich im Laufe der Zeit ständig. Neue Skills, vor allem Soft Skills, werden benötigt. Entsprechende Weiterbildungen sind nötig. Generell zeigen Arbeitnehmer ein großes Interesse an Fort- und Weiterbildungen. Allerdings würde sich dieses noch erhöhen, wenn Vorgesetzte und Führungskräfte mehr involviert wären.

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