Student(inn)enbude – so richtest Du sie kostengünstig ein

Ein Nachttisch neben einem Bett in einer Studentenbude

Du ziehst von Zuhause aus? Obwohl eine Student(inn)enbude meist nicht sehr groß ist, geht die Einrichtung für ein WG-Zimmer, Wohnheimzimmer oder eine kleine Wohnung ganz schön ins Geld. Wir zeigen Dir, wie Du kostengünstig davonkommst.

Die Suche nach Wohnraum ist für Dich als Studierende(r) aktuell kein Zuckerschlecken. Wer jedoch nicht mehr die Möglichkeit hat oder haben will, Zuhause bei der Familie zu bleiben, dem bleibt nichts anderes übrig als die Zähne zusammen zu beißen und hartnäckig auf die Suche zu gehen. Wurde ein Zimmer oder eine kleine Wohnung gefunden, folgt neben Vorfreude und Euphorie der nächste Auslöser für Schnappatmung: die Mietpreise. Da bleibt meist nicht viel Geld übrig, um die eigenen vier Wände luxuriös auszustatten. Doch keine Panik, Du kannst es Dir trotzdem gemütlich machen.

Anspruch vs. Geldbeutel

Selbst mit einem Nebenjob verdient man im Studium meist keine Reichtümer. Wer Glück hat, bekommt vielleicht einen kleinen Zuschuss von den Eltern oder Großeltern. Versuche jedoch so früh wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen, auch wenn es nicht ganz so „bequem“ ist. Spätestens, wenn Du nach dem Studium Dein eigenes Geld verdienst, solltest Du Deinen Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen müssen.

Ein aufgefächerter Euroscheinstapel auf dem ein paar Euromünzen liegen.Denk zunächst einmal über Deine Ansprüche nach. Auf was möchtest Du keinesfalls verzichten und was ist Dir weniger wichtig? Um es Dir einfacher zu machen, kannst Du eine Liste schreiben, die Du danach ordnest, was Du unbedingt brauchst und was „ganz nett“ zu haben wäre. Ziehst Du in eine WG ein, kannst Du Dich zudem erkundigen, was bereits vorhanden ist oder gemeinsam angeschafft werden könnte. So können ganz einfach Kosten gespart werden.

Denk auch darüber nach, wie lange Du in Deinem neuen Zuhause bleiben wirst. Ist ein Auslandssemester vorgesehen? Es macht wenig Sinn, eine vollumfängliche Ausstattung anzuschaffen, wenn Du in kurzer Zeit wieder ganz woanders hinziehst und Deine Sachen nicht mitnehmen kannst.

Hast Du Deine Liste fertig, solltest Du überprüfen, ob Deine finanziellen Mittel dafür ausreichen würden. In den meisten Fällen ist das wohl nicht der Fall. Einrichtungsgegenstände summieren sich schnell auf und werden oft unterschätzt. Lass Dich aber nicht entmutigen, wir haben noch ein paar Tipps auf Lager.

Neu vs. gebraucht

Vielleicht hast Du Dir in den letzten Jahren ein bisschen was angespart. Das heißt aber nicht, dass Du alles auf den Kopf hauen musst. Auch in Zukunft ist eine finanzielle Rücklage nicht verkehrt.
Überlege Dir daher, welche Einrichtungsgegenstände Du bereits besitzt. Auch, wenn Du bisher in Deinem „Kinderzimmer“ gewohnt hast, lässt sich das ein oder andere wiederverwenden. Es ist natürlich verständlich, dass Du Dich in einem neuen Lebensabschnitt auch einrichtungsmäßig verändern möchtest, das muss jedoch nicht von 0 auf 100 gehen.

Wohnzimmer in einer stylischen Studenten-WG mit Blick auf ein Selbstgebautes Sofa vor einer Backsteinwand.Vielen Dingen kannst Du mit wenig Aufwand einen ganz neuen Look geben. So viele Channels und Blogs beschäftigen sich mit den Themen „DIY“ und „Upcycling“. Da wirst Du bestimmt fündig. Eine weitere Möglichkeit ist, in Deinem Umfeld bei Bekannten oder der Familie nachzufragen, ob es Dinge gibt, von welchen sie sich trennen würden. Zudem gibt es viele Privatpersonen, die ihre oft noch neuwertigen Möbel aufgrund eines Umzugs oder einer Neueinrichtung online verschenken oder für wenig Geld verkaufen. Achte hier jedoch darauf, dass Du nach Anbietern in Deiner Nähe suchst. Sperrige Teile musst Du meist selbst abholen – und das gesparte Geld willst Du sicher nicht in die Tankfüllung zur Abholung stecken. Auch am schwarzen Brett in Deiner Universität oder Hochschule lassen sich entsprechende Inserate finden.

Flohmärkte lohnen sich, wenn Du ein wenig Lust auf Schatzsuche hast. Sei es Geschirr oder andere Haushaltsgegenstände, unter dem zugegebenermaßen vielen Schrott finden sich häufig auch nützliche Einzelteile. Und der Charme einer Student(inn)enbude besteht nun einmal aus einer zusammengewürfelter Einrichtung. Eine Kombination aus neuen und alten Gegenständen macht das Ganze doch erst richtig interessant.

Zwei glückliche Studenten beim Umzug. Sie sitzt in einem Umzugskarton und er schiebt sie darin in die gemeinsame Studenten WG.

Jetzt vs. später

Selbst Berufstätige können sich ihre Wohnungseinrichtung nicht auf einmal leisten. Lass Dir mit den Dingen, die Du nicht unbedingt sofort benötigst, ruhig Zeit. Ein Bett solltest Du natürlich schon zu Beginn besorgen. Ein Schuhregal kannst Du Dir aber auch erst in einem Monat kaufen. Wäge einfach ab, was Du sofort benötigst und was noch warten kann. Auf Letzteres kannst Du dann sparen, um es Dir später zu kaufen. Erfahrungsgemäß erledigen sich manche Dinge auch von selbst, weil sie doch nicht mehr so wichtig erscheinen oder Du eine andere Alternative gefunden hast. Viele Sachen eignen sich zudem super als Geburtstags- oder Weihnachtswunsch.

Wir hoffen, wir konnten Dir ein paar wertvolle Anregungen liefern.
Viel Spaß bei der Suche nach Deinen neuen Besitztümern.

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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