Ran an die Jahrtausendaufgabe. Die wichtigsten Tipps für Deine Bachelorarbeit.

Frau trägt Graduation Cap

Die Bachelorarbeit bzw. Thesis ist eine wissenschaftliche Arbeit und in der Regel die abschließende Prüfung des Studiums. Wer einen akademischen Grad erlangen möchte, kommt um diese Arbeit nicht herum. Ziel der Bachelorarbeit ist es, zu beweisen, dass eine Fragestellung selbstständig und unter wissenschaftlichen Aspekten bearbeitet werden kann. So viel zur allgemeinen Einführung. Bevor Du jedoch in Panik verfällst und vielleicht sogar Dein Studium hinwerfen willst, geben wir Entwarnung. Eine Bachelorarbeit ist im Grunde nichts anderes, als eine sehr ausführliche Hausarbeit.

Wie viel Zeit hast Du für Deine Bachelorarbeit?

An den meisten Hochschulen ist ein Bearbeitungszeitraum von drei Monaten vorgesehen. Klär die genaue Zeitspanne, die Dir zur Verfügung steht, jedoch unbedingt noch einmal ab. Drei Monate klingen im ersten Augenblick nach wenig Zeit – doch mit dem richtigen Zeitmanagement ist das machbar. So viele Studenten haben schon eine Bachelorarbeit geschrieben. Du schaffst das auch!

Ein kleiner Tipp am Rande: Die Uhr tickt erst, nachdem Du die Abschlussarbeit im Prüfungsamt angemeldet hast. Du hast also (wenn Du es geschickt anstellst) viel mehr Zeit, als Dir die Hochschulen zur Verfügung stellen.

Wie findest Du ein Thema für Deine Bachelorarbeit?

Bevor Du Dich ins Abenteuer stürzen darfst oder besser gesagt musst, gilt es, ein Thema für die Bachelorarbeit zu finden. Du brauchst also eine konkrete Fragestellung, die Du mit wissenschaftlicher Literatur oder einer eigenen empirischen Untersuchung beantworten kannst. Dabei kannst Du Dich am späteren Berufsfeld, an vergangenen Hausarbeiten, oder an spezifischen Vorlesungen Deines Studiengangs orientieren. Alternativ kannst Du auch bei Kommilitonen, Dozenten oder Unternehmen nach einem Thema fragen. Mehr dazu findest Du in unserem Beitrag Dein Weg zur Bachelorarbeit im Unternehmen – was es zu beachten gibt. Bei einer Bachelorarbeit muss nicht das „Rad neu erfunden“ werden. Entscheide Dich bei Deiner Fragestellung bestenfalls nicht für ein zu komplexes Thema. Du wirst Dich nachher nur ärgern, weil Du es nicht schaffst, alles zu bearbeiten.

Was ist ein Exposé?

Hast Du Dich für ein Thema oder eine Fragestellung entschieden, benötigst Du in der Regel ein Exposé. Dabei handelt es sich um eine Art „Teaser“, in welchem Du Dein Thema beschreibst und Deine geplante Vorgehensweise erläuterst. Es gibt Aufschluss über die Durchführbarkeit der Arbeit, gilt als Wegweiser und gibt die grobe Gliederung Deiner bevorstehenden Bachelorarbeit vor. Das Exposé dient somit quasi als „Bewerbung“ bei einem Betreuer Deiner Wahl.

Wie kannst Du Deine Bachelorarbeit anmelden?

Sobald Deine Themenidee von Deinem Betreuer abgesegnet wurde, die Literatur bereit liegt und Du startklar bist, kannst Du die Bachelorarbeit mit den nötigen Dokumenten auf dem Prüfungsamt anmelden. Ab jetzt tickt die Uhr und Du musst in spätestens drei Monaten an derselben Stelle die Bachelorarbeit in gedruckter Version abgeben. Wir empfehlen Dir, rechtzeitig vor Abgabe noch einmal zu checken, welche Dokumente Du im Detail benötigst, wie viele Exemplare Du einzureichen hast und was sonst noch gefordert wird.

Wie gehst Du an das konkrete Schreiben heran?

Dieser Beitrag ist gewollt kurzgehalten, um Dir wichtige erste Hilfestellungen zu geben. Aus diesem Grund überspringen wir an dieser Stelle den aufwendigsten Teil einer Bachelorarbeit. Sobald wir einen Blogpost dazu veröffentlichen, werden wir ihn hier für Dich verlinken.

Was solltest Du bei der Korrektur beachten?

Nutze zum einen die Rechtschreibprüfung Deines Textverarbeitungsprogramms. Zum anderen können Dich Kommilitonen, Freunde, Verwandte oder sonstige Angehörige tatkräftig unterstützen. Wer das nötige Kleingeld übrig hat, kann für 100 bis 150 Euro einen professionellen Dienstleister mit der Korrektur seiner Bachelorarbeit beauftragen. Solltest Du Dir beim Zitieren unsicher sein, lassen sich fehlende Zitate über Plattformen wie „PlagScan“ noch rechtzeitig erkennen.

Wie kannst du den Druck Deiner Bachelorarbeit vorbereiten?

Sind die letzten Rechtschreib- und Zitationsfehler beseitigt, ist es an der Zeit, ein druckbereites Dokument, in der Regel eine PDF-Datei, zu erstellen. Bevor Du Deine Arbeit in Druck gibst, solltest Du zudem prüfen, ob Deine Hochschule oder Universität eine spezielle Bindung für Bachelorarbeiten vorschreibt. Ist dies nicht der Fall, kannst Du im jeweiligen Shop wählen, was Dir gefällt.

Grundsätzlich kannst Du zwischen einem lokalen Druckbüro oder einem Online-Dienstleister wählen. Lokale Anbieter sind meist etwas schneller in der Bearbeitung, da die Versandzeit wegfällt. Informiere Dich jedoch unbedingt rechtzeitig auf den entsprechenden Websites, wie viel Vorlauf notwendig ist. Nichts wäre schlimmer, als dass Du eine fertige PDF vorliegen hast, den Druck bis zum Abgabetermin aber nicht mehr realisiert bekommst.

Tipp für die „auf-den-letzten-Drücker“-Studenten: Schickt man bei der Online Plattform Bachelorprint den Druckauftrag bis 9 Uhr morgens ab, erhält man seine gedruckte Bachelorarbeit am folgenden Tag per DHL-Express-Lieferung bis 12 Uhr.

Wir empfehlen Dir aber, den Druck deutlich vor dem Abgabezeitpunkt durchzuführen!

Worauf musst Du bei der Abgabe achten?

Achte darauf, dass Du die geforderte Anzahl an Druckexemplaren inklusive Datenträger (z.B. CD oder DVD) sowie alle erforderlichen Formulare im Prüfungsamt vorlegst. Meist müssen 3 Exemplare abgegeben werden. Genauere Informationen dazu erhältst Du jedoch in Deinem Prüfungsamt.

Bachelorarbeit abgegeben – und jetzt?

Nun heißt es: geduldig sein. Das Gutachten der Prüfer kann 4 bis 8 Wochen in Anspruch nehmen. Erst danach wird Dir die Note der Abschlussarbeit bekannt gegeben.

Wir drücken die Daumen für eine super Note und hoffen, Dir die Angst vor Deiner Jahrtausendaufgabe etwas genommen zu haben.

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

 

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