Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben?

Rechter Fuß in schickem Businesslook neben linkem Fuß in bequemem Freizeitlook

Du stehst kurz vor dem Beruf und steckst mitten in der Bewerbungsphase? Neben dem Verfassen Deiner Bewerbung und dem Gang zu Vorstellungsgesprächen solltest Du Dir vor Eintritt in das Arbeitsleben eine wichtige Frage stellen: Willst Du Dein Leben vorrangig der Arbeit widmen oder doch viel lieber arbeiten, um Dein Leben auch zu genießen? Nur wer sich im Klaren über die eigene Einstellung zu diesem Thema ist, wird auch den passenden Job finden.

Leben um zu arbeiten

Eines der Dinge, über die andere uns definieren, ist unser Beruf. Treffen wir auf eine fremde Person und kommen mit dieser ins Gespräch, geht es mit hoher Wahrscheinlichkeit recht schnell um die Frage „Und was machst du?“.

Für viele haben der Job und die eigene Position eine so große Bedeutung, dass sie unter einem Leistungsdruck stehen, der irgendwann nicht mehr ertragbar ist. Es werden Überstunden gemacht, das Leben wird der Arbeit untergeordnet und früher oder später entsteht Unzufriedenheit oder sogar Krankheiten wie Burn-out.

Andererseits kann derjenige, der hart arbeitet, ja auch mit einer Belohnung in Form eines ordentlichen Gehalts rechnen. Doch Geld allein macht bekanntlich nicht glücklich, denn was nützt einem das viele Geld auf dem Konto, wenn man keine Zeit hat es auszugeben? Das „Leben um zu arbeiten“-Modell klingt also nicht wirklich erstrebenswert.

SPECTRUM Tipp: Stressansätze wie diese kennst Du vielleicht schon aus Deinem Studium. Neben dem vielen Lernstress musstest Du womöglich noch einen Nebenjob ausüben, um über die Runden zu kommen. Hast Du das gut unter einen Hut gebracht? Falls nicht solltest Du versuchen in Richtung des folgenden Modells zu gehen.

Junge Frau ist von der Arbeit erschöpft und schläft über ihren Schreibtisch gebeugt auf vor ihr liegenden Ordnern

Arbeit macht glücklich

Konfuzius soll es einst auf den Punkt gebracht haben: „Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Fakt ist, dass wir unter der Woche mehr Zeit mit unseren Arbeitskollegen verbringen als mit unseren Liebsten zuhause. Der Wohlfühlfaktor und Spaß bei der Arbeit sind für Berufstätige also unverzichtbare Faktoren. Wer die Arbeit nicht nur als notwendiges Übel sieht, sondern versucht das Beste daraus zu machen, kann sein Leben ganz anders genießen. Heute leben wir nicht mehr nur, um zu arbeiten und damit unsere Existenz zu sichern. Arbeit kann viel mehr als bloßes Geldverdienen für Kost und Logis. Sie bringt uns Kollegen, gibt unserem Leben Sinn, beschert uns Anerkennung und bestenfalls ausreichend Raum zur Selbstverwirklichung. Darüber hinaus fühlen wir uns gebraucht und sie trägt zu unserem Wohlergehen bei.

Lies dazu auch unseren Beitrag Die richtige Menge Freizeit.

 

Arbeiten wir also, um zu leben, dann versuchen wir uns auf die Erfüllung unserer Bedürfnisse zu konzentrieren. Wir verlassen das Büro und genießen unser Leben. Das soll jedoch nicht heißen, dass Du die Arbeit vernachlässigen sollst. Erholung, Hobbies und Freizeit sind wichtig, sollten sich auf die Qualität Deiner Arbeit aber nicht negativ auswirken.

Multiethnisches Team sitzt und steht in einem Kreis und lacht fröhlich

Auf den richtigen Job kommt es an

Die wichtigste Quintessenz aus den vorherigen Ausführungen lautet: Arbeit und Geld sind nicht alles. Das Leben ist zu kurz, um unzufrieden zu sein. Natürlich brauchst Du ausreichend finanzielle Mittel, um Dein Leben heute und im Alter zu finanzieren, doch sollte es nicht das einzige sein, das Dein Leben bestimmt.

Such Dir also einen Job, der Dir vor allem eines bereitet: Freude. Optimal wären natürlich noch eine gute Perspektive und ein Gehalt, von dem Du gut leben kannst. Doch leg den Fokus wirklich auf Ersteres, um auch den Ansprüchen bei der Arbeit gerecht werden zu können und nicht über kurz oder lang alles hinschmeißen zu müssen. Niemand steht gerne auf und quält sich zur Arbeit. Nur wer sich morgens auf seinen Job und die Kollegen freut, ist wirklich glücklich und zufrieden.

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Um die richtige Wahl zu treffen, solltest Du Dich zunächst fragen, welche langfristigen Ziele Du hast. Willst Du hochbezahlte Karriere machen? Willst Du von Deinem Gehalt einfach nur gut leben können? Bist Du Dir darüber im Klaren, fällt Dir die Entscheidung sicher um einiges leichter.

SPECTRUM Insight: Während unseres Bewerbungsprozesses gehen wir detailliert auf Deine Vorstellungen von einem Traumjob ein, um Dir die Jobs anbieten zu können, die zu Deinen Interessen und Zielen passen. Und dass wir damit Erfolg haben, zeigen unsere Trainees mit einer Übernahmequote von über 90%. Wirf gerne mal einen Blick in unser Jobportal.

Sechs junge Bewerber sind bereit für ein Leben um zu arbeiten

Weitere hilfreiche Tipps zur Jobsuche findest Du in unseren Beiträgen Den richtigen Arbeitgeber finden? Wie Du glücklich in den Beruf startest , Studium abgeschlossen? 4 Wege in den Beruf oder 5 Anzeichen für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch.

Fazit

Mess Dich nicht ausschließlich an Deinem Jobtitel. Such Dir einen Job, der Dir Spaß macht, der Dich interessiert und den Du in einem Umfeld ausüben kannst, in welchem Du Dich wohlfühlst. Unternehmen haben inzwischen verstanden, dass weder Über- noch Unterforderung förderlich für gute Leistung ist. Nur zufriedene Arbeitnehmer bringen ein Unternehmen nach vorne. Mach also Dinge, die Dir Freude bereiten und über die Du selbst bestimmen kannst. Plane Dir hin und wieder Zeit für Dich selbst ein, mach Sport, entspann Dich und bekomm Deinen Kopf frei von der Arbeit oder anderen Stressfaktoren.

Viel Erfolg bei der Suche nach Deinem Traumjob.

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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