Keine Lust zu lernen? Besiege deine Prokrastination!

Junge Studentin liegt im Bett und hat eine Hand auf ihren Wecker gelegt. Sie schaut genervt.

Vermutlich kennst Du das auch: Eigentlich solltest Du Dich auf eine bevorstehende Klausur vorbereiten, guckst stattdessen jedoch gefühlt die tausendste Folge Deiner Lieblingsserie. Fachleute bezeichnen dies als „Prokrastination“.

Das Wort entstammt dem lateinischen „procrastinare“ und bedeutet so viel wie aufschieben oder vertragen. Wir zeigen Dir wie Du diesem als „Studentensyndrom“ oder auch „Aufschieberitis“ bekannten Phänomen entkommen kannst.

Schritt 1: Gründe erkennen und Motivation schaffen

Zunächst solltest Du Dir bewusst machen wofür Du den Lernaufwand überhaupt betreibst. Denn wenn Du das Lernen auf eine Klausur als sinnlos erachtest, ist es natürlich schwierig eine Motivation dafür zu finden. Eine Motivation könnte sein, eine gute Zensur für Deinen gewünschten Notendurchschnitt zu bekommen oder dem Traumjob einen Schritt näher zu kommen. Hast Du Dir den Sinn verdeutlicht, folgt der nächste Schritt.

Studentin arbeitet am Notebook arbeitet am Notebook und freut sich, dass sie ihre Prokrastination besiegt hat

Schritt 2: Planen als das A und O

Bevor Du nun wild drauf loslernst, solltest Du zunächst alle notwendigen Lernunterlagen zusammentragen und Dir einen Überblick verschaffen. Hierfür macht es Sinn, eine Art Lernplan zu erstellen. Teile Dir den Lernstoff auf die verbleibenden Tage bis zur Prüfung auf und setz Dir erreichbare Tagesziele. Achte dabei darauf, dass Du dein Lerntempo nicht überschätzt und den Stoff nicht unterschätzt. Alles Wichtige rund um das Thema “Lernplan” findest Du in unserem Beitrag “Die Prüfungsphase ohne Lernstress überstehen – mit einem Lernplan”.

Schritt 3: Lernen mit der richtigen Vorgehensweise

Mach Dir als Nächstes Gedanken über einen geeigneten Ort, eine passende Uhrzeit und die Art und Weise wie Du lernen möchtest. Störfaktoren wie das Smartphone oder der Laptop sollten während des Lernens ausgeschalten werden. Falls Du am Laptop lernen möchtest, dann schließe alle Fenster und Programme, die Dich in irgendeiner Form ablenken könnten. Bezüglich der Lernzeit beachtest Du am besten Deine innere Uhr. Dem Einen fällt es leichter in den frühen Morgenstunden zu lernen, dem anderen nachmittags oder sogar in den späten Abendstunden.

Für die richtige Strategie kommt es auf Deinen Lerntyp an. Je nachdem, ob Du eher visuell, auditiv oder motorisch lernst, solltest Du unterschiedliche Lerntechniken anwenden. Weit verbreitet ist beispielsweise die Gedächtnistechnik der „Eselsbrücken“. Weitere Lerntipps findest Du in unserem Beitrag Auswendiglernen – 6 Tipps, die Dich zum Lernprofi machen”.

Junger Student mit Tablet und Kopfhörer gönnt sich eine Pause nach einer erfolgreichen Lernphase.

Schritt 4: Loslegen

Nachdem Du alles vorbereitet hast, ist es jetzt an der Zeit mit dem Lernen zu beginnen. Starte immer mit dem schwierigsten Teil solange Du noch voller Energie und Motivation bist.

Schritt 5: Pausieren und belohnen

Du bist keine Maschine und kannst keine 24 Stunden am Stück durcharbeiten. Deshalb solltest Du alle 30 bis 60 Minuten eine kurze Verschnaufpause einlegen. Am Ende einer Lernsession kannst Du Dich belohnen, indem Du Dir zum Beispiel Deine Lieblingsserie anschaust, eine Pizza beim Lieferservice bestellst oder eine Veranstaltung besuchst.

Mit diesen Tipps bist Du nun hoffentlich bestens gewappnet, wenn Dir Dein innerer „Schweinehund“ mal wieder einen Strich durch Deine Rechnung machen will. Viel Erfolg bei Deinen bevorstehenden Prüfungen!

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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