Ist unser Personal zukunftsweisend digital? Fachkräftemangel durch Digitalisierung

Mitarbeiter im Anzug verlassen das Gebäude durch eine große Tür

Die Digitalisierung revolutioniert unser Erwerbsleben. Der technologische Ersatz vieler einfacher Arbeiten generiert Fortschritt ebenso wie Fachkräftemangel. Hierbei sind zukunftsträchtige Lösungsansätze stets eng mit intelligenten Ausbildungsstrategien verbunden.

Zukunftsprognosen sind oft umstritten. Dagegen zeigt die Bewertung von Digitalisierungsfolgen auf die Arbeitswelt eine seltene Übereinstimmung. Vom Prognoseinstitut über die Medien bis zur Politik ist die Vorhersage hier einhellig: Erwartet wird ein deutlicher Anstieg der hoch qualifizierten Arbeitskräfte, ein starker Rückgang bei gering Qualifizierten und ein leichter Rückgang im mittleren Qualifikationsbereich.

Die Arbeitsmarktprognose 2030 im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales nennt exemplarische Eckdaten: Prognostiziert wird ein Beschäftigungsgewinn von insgesamt 1 Million in 13 Sektoren (z.B. Maschinenbau, IT-Dienste, Forschung und Entwicklung). Demgegenüber steht ein Beschäftigungsverlust von insgesamt 750.000 Personen in 27 Wirtschaftssektoren (z.B. Einzelhandel, Papier- und Druckgewerbe, Öffentliche Verwaltung). Hierzu errechnete die Wirtschaftsforschung Prognos für das Jahr 2030 eine Fachkräftelücke von etwa 3 Millionen – für 2040 von 3,3 Millionen.

Bekannte Effekte verstärken Fachkräftemangel

Weiterhin stellt die Digitalisierung hohe Anforderungen an die Akzeptanz des digitalen Fortschritts in der Bevölkerung. Ebenso erfordert sie einen schnellen wirtschaftlichen Wandel, hohe Investitionsbereitschaft sowie eine starke öffentliche Förderung der Infrastruktur. Verlaufen derartige Entwicklungen schleppend, verstärkt sich der Effekt des Fachkräftemangels zusätzlich. Eine weitere Zuspitzung liefert die Demografie – speziell, wenn die »Babyboomer« der geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge in Rente gehen werden.

Das jährlich erscheinende Mittelstandsbarometer von Ernst & Young beleuchtet besondere Probleme: Ein Mangel an Fachleuten bremst die Digitalisierung in vielen mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Jede fünfte Firma findet nicht genug Personal, um den Bereich auszubauen und investiert daher zu wenig in die Digitalisierung des Geschäfts.

Ausbildung als Dreh- und Angelpunkt

Fraglos verlangen die Arbeitsplätze von morgen, neue Tätigkeiten mit neuen Anforderungen und neuen Strukturen. Viele Lösungsansätze drehen sich rund um das Thema Ausbildung. So auch unsere Dienstleistungen. Für die Herausforderungen des Fachkräftemangels übernehmen wir alle Aufgaben von der Bedarfsanalyse über die Suche, Rekrutierung und Qualifizierung passender Nachwuchstalente bis hin zur fertig ausgebildeten Fachkraft. Zudem stärken wir die digitalen Fähigkeiten vorhandener Fach- und Führungskräfte und unterstützen digitale Transformationen durch kompetente Beratung.

Hierzu hatte schon Roland Berger die zentralen Fragen gestellt:

Wer lehrt? Welchen Ausbildungsanteil tragen die Unternehmen? Verantworten die Arbeitnehmer ihre Weiterbildung zunehmend selbst? Denn zukünftig ist weniger Wissen gefragt als Fähigkeiten. Und Befähigungen sind schwieriger zu vermitteln als reines Wissen.

Auch die Politik beteiligt sich an einer Lösungsfindung: Neben dem Fachkräfte-Engpass-Monitor hat die Bundesregierung eine Fachkräfteoffensive ins Leben gerufen. Auf diesem Portal finden Unternehmen zahlreiche Praxismaßnahmen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung.

Neue Schnittstellen zwischen Unternehmen und Fachkräften

Eine einmütige Empfehlung lautet: Unternehmen sollten ihre interne Personalpolitik stets als strategische Aufgabe betrachten. Denn generell ist es leichter, Kompetenz an sich zu binden als neu zu werben. Zukünftig sollten die speziellen Ansprüche der Nachwuchsgenerationen (Digital Natives) an ihre Arbeitgeber und Arbeitsplätze stärker berücksichtigt werden. Hier bieten Unternehmensberatungen neue Schnittstellen zwischen Firmen und motivierten Berufseinsteigern. Auf dieser Basis bilden wir als Qualifizierungsspezialist zum jeweiligen Unternehmen passende Talente aus. Diese Fachkräfte werden anschließend vom Auftraggeber übernommen. So entsteht neue Flexibilität im Dienst der Produktivität.

 

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