Sarah – Paradebeispiel eines Berufseinstiegs: Von der Praktikantin zur erfahrenen 360° Kunden- und Talentbetreuerin

Sarah

Unsere Program Managerin Sarah spricht mit uns über die Schwierigkeiten des Berufseinstiegs für Studierende und welchen Beitrag Unternehmen zur Erleichterung dessen leisten können.

Hallo Sarah, Du warst quasi schon vor Deinem Karrierestart ein Teil der SPECTRUM, ist das richtig?

Ja, das ist richtig. Im Zuge eines Pflichtpraktikums bin ich während meines Psychologiestudiums auf die SPECTRUM AG aufmerksam geworden und durfte in der Personalabteilung tätig sein. Anschließend wurde ich im Personalbereich als Werkstudentin übernommen. Nach meinem Bachelorabschluss bin ich dann als Young Talent im Account Management (Kunden- & Talentbetreuung) und Vertrieb eingestiegen. Nach dem 18-monatigen Programm darf ich mich nun „Program Manager“ nennen und übe eine Schnittstellenposition aus. Zum einen darf ich Kunden und Berufseinsteiger betreuen. Zum anderen auch wieder in der Personalabteilung tätig sein. Dort sind meine Aufgaben z.B. das Bewerbermanagement, administrative Aufgaben wie die Erstellung von Arbeitsverträgen oder Arbeitszeugnissen. Darüber hinaus darf ich beim Sourcing nach passenden Kandidaten unterstützen.

Das klingt nach einem sehr vielfältigen und beeindruckenden Start in die Berufswelt. Wie bewertest Du rückblickend die Leistung der SPECTRUM AG dabei? 

Durch die SPECTRUM AG konnte ich bereits während meines Studiums einen guten Überblick in einem mittelständischen Unternehmen gewinnen. Meine Kollegen und die SPECTRUM AG haben mich über die letzten 3 Jahre super betreut und mich in optimalem Tempo in neue Themen eingearbeitet. Ich hatte Raum Neues zu lernen, Fehler zu machen und an neuen Herausforderungen zu wachsen. So wurde ich Schritt für Schritt an meine jetzige Position herangeführt.

Nun begleitest Du als ehemaliges Young Talent selbst Karrierestarter bei ihrem Jobeinstieg. Durch Deine Erfahrungen bist Du die ideale Mentorin für sie. Was sind nach Deinen Beobachtungen die größten Herausforderungen, die Berufseinsteiger heutzutage meistern müssen?

Frisch gebackene Absolventen haben oftmals ein eher theoretisches Studium absolviert und müssen diese Kenntnisse nun in der Praxis einsetzten und gelerntes Wissen anwenden.  Auch werden viele Themen im Studium nur oberflächlich oder allgemein behandelt. Jedoch braucht man in vielen Berufen spezifischeres Wissen. Erschwerend kommt die derzeitige Pandemie-Situation hinzu. Gerade für Menschen, die ganz neu in den Beruf einsteigen möchten, kann sich die Lage sehr speziell anfühlen. Schließlich muss man sich nicht nur auf neue Aufgaben, ein neues Umfeld und neue Leute einstellen, sondern auch auf Hygieneregeln oder Maßnahmen wie das Homeoffice und dass neue, unbekannte Teamkollegen meist nur digitale Kontakte sind.

Das Nachwuchsprogramm der SPECTRUM AG zielt daher darauf ab, junge Talente eben nicht ins kalte Wasser zu werfen, sondern durch individuelle Schulungen, direkten Praxisbezug und enges Mentoring gezielt zu Experten zu entwickeln. Hier braucht man keine Berufserfahrung, sondern kann mit seiner Motivation, Lernbereitschaft und Neugier glänzen. Uns ist es wichtig, dass unsere Einsteiger Spaß und Begeisterung für ihre Tätigkeit mitbringen. Ist dies gegeben, können wir durch enge Zusammenarbeit gemeinsam die persönliche und berufliche Entwicklung gestalten.

Wie gut gelingt es den Arbeitgebern in Deutschland, ihren Nachwuchskräften dabei unter die Arme zu greifen?

Ich denke, dass sich einige schwer tun. Natürlich nicht alle. Die Herausforderung für viele ist, dass die bisherigen Generationen auf die neuen Generationen Y und Z treffen, welche sich in so manchem unterscheiden. Die „junge“ Generation kommt an vielen Stellen mit neuen Ansichten und Einstellungen ins Berufsleben und bringt natürlich auch gewisse Erwartungen mit. So wollen sie bspw. in ein modernes, innovatives und digitales Unternehmen einsteigen, welches Mobiles Arbeiten, Work-Life-Balance und Mitarbeiterbindungsmaßnahmen anbietet. Während der Pandemie haben viele Unternehmen bemerkt, dass der digitale Fortschritt noch nicht ganz so weit fortgeschritten ist wie angenommen. Durch starre Strukturen kann meist auch nur langsam auf diese Anforderungen reagiert werden. Bei der SPECTRUM AG haben wir schon vor der Pandemie viel Wert auf die Belange junger Berufseinsteiger gelegt und haben somit einige Benefits, wie z.B. eine gute Work-Life-Balance, regelmäßige Stammtische und persönliche Betreuung anzubieten.

Was rätst Du Unternehmen, die entweder keine passenden Talente finden oder mit einer hohen Fluktuation der jungen Generation zu kämpfen haben?

Höhere Fluktuationsraten sind heutzutage ganz normal. Man bleibt nicht mehr 30 Jahre beim gleichen Arbeitgeber. Unternehmen sollten sich von dieser Entwicklung nicht beirren lassen, sondern vielmehr versuchen die Dauer des Arbeitsverhältnisses zu erhöhen. Dazu muss die Passgenauigkeit zwischen Berufseinsteiger und Unternehmen hoch sein, d.h. beide Seiten müssen in ihren Werten, Erwartungen und Interessen zusammenpassen. Wer zueinander passt, bleibt länger zusammen. Wir bezeichnen das als „Cultural Fit“.

Zudem sollten Firmen mit der Zeit gehen und trendige Benefits bieten, um die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Kleine Mankos können durch kreative Lösungen schnell relativiert werden. Einer unserer Kunden hatte bspw. mit fehlender Standortattraktivität zu kämpfen und stattete jedes junge Talent daher schon während des Programms mit einem eigenen Firmenwagen aus.

Außerdem können Unternehmen Experten zu Rate ziehen. Monatelang unbesetzte Stellen sind letztendlich teurer als wenn von vornherein externe Hilfe in Anspruch genommen wird. Allerdings arbeiten klassische Headhunter und Personalvermittler nicht effizienter. Sie angeln im gleichen leergefischten Pool wie das eigene Recruiting. Zielführender sind Dienstleister, die die Suche und Qualifizierung passender Kandidaten auf moderne Weise kombinieren. Wir bei SPECTRUM bspw. unterstützen Recruiting-Abteilungen ganzheitlich von der Analyse im Cultural Fit über die Talentsuche und -einstellung sowie -ausbildung bis hin zur Internalisierung.

Danke für diese Ratschläge und Deine Zeit, liebe Sarah. Weiterhin viel Erfolg bei Deinem eigenen beruflichen Weg und bei der Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

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