Regina – Der unterschätze Wert der Wertschätzung

<!--Interview--> Regina – Der unterschätze Wert der Wertschätzung

Unsere Resource Managerin Regina kennt sie alle: die Bedürfnisse der Arbeitnehmer – von jung bis alt. Sie verrät uns, wie sich die Wünsche der Menschen gegenüber ihrem Arbeitgeber über die Jahre verändert haben und was Unternehmen daraus lernen können, um ihren Mitarbeitern mehr Wertschätzung entgegen zu bringen.

Hallo Regina, seit wann bist Du ein Teil der SPECTRUM?

Ich gehöre seit September 2019 zum Team der SPECTRUM AG.

Was sind Deine Aufgaben?

Als Resource Managerin unterstütze ich unsere Kunden bei der Suche nach Fachkräften für ihre IT und begleite von der Suchanfrage bis zur erfolgreichen Einstellung den gesamten Bewerbungsprozess. Meine Hauptaufgabe besteht darin, berufserfahrene IT-Experten mit den passenden Unternehmen zusammen zu bringen und für beide Parteien einen Mehrwert zu schaffen.

Wie würdest Du Deinen Job einem Fünfjährigen erklären?

Wenn Menschen eine große Aufgabe umsetzten möchten und feststellen müssen, dass sie das aus eigener Kraft nicht schaffen, wenden sie sich an mich. Sie fragen mich, ob ich jemanden für Sie finden kann, der ihnen bei dieser Aufgabe hilft. So mache ich mich auf die große Suche und finde schließlich einen Menschen, der diese Aufgabe hervorragend meistern kann und helfen möchte.

Was bedeutet Wertschätzung für Dich?

Für mich persönlich ist eine gegenseitige Wertschätzung das Fundament, auf dem jede gute Zusammenarbeit aufbaut. Leider wird diese oft mit Lob für herausragende Leistung verwechselt, getreu dem Motto „Wertschätzung muss man sich erst durch harte Arbeit verdienen“. Dass man durch solch eine Auffassung das Pferd meist von hinten aufzäumt und eine Menge Frustration erzeugen kann, scheint gelegentlich unklar. Denn mit Wertschätzung gehen oftmals Respekt, Vertrauen, Unterstützung und Sicherheit einher. Es beginnt bei einem freundlichen „guten Morgen“ und endet beim gemeinsamen Zelebrieren von Erfolgen. Ich bin der Auffassung, dass jeder Mensch, der um seinetwillen, unabhängig von Leistung und erreichten Zielen, Wertschätzung erfährt, zuvor unbekannte Potenziale und außerordentliche Leistungen abrufen kann.

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Du hast mit Arbeitnehmern aus den verschiedensten Altersgruppen zu tun. Was würdest Du sagen, hat sich in der Erwartungshaltung junger Nachwuchskräfte gegenüber dem Arbeitgeber am meisten verändert?

Für junge Nachwuchskräfte sind oft zwei Faktoren entscheidend: Flexibilität und Möglichkeiten der Weiterbildung. Unsere Zeit ist geprägt von Digitalisierung, vom Start-Up-Charakter und vielfältigen Möglichkeiten der Kommunikation und Zusammenarbeit. Kaum eine andere Branche ist so nah am Puls der Zeit wie die IT. Nachwuchskräfte möchten sich dementsprechend ausprobieren: Sie versuchen sich in den neuesten Technologien, testen alternative Arbeitsmethoden, lernen als Arbeitnehmer unterschiedliche Unternehmen kennen und stellen den kreativen Gedanken stark in den Vordergrund. Eine entsprechende Erwartungshaltung wird nun immer öfter an den Arbeitgeber konstatiert. Aber auch bei diesem stößt ein solches Mindset nicht auf taube Ohren. Schließlich stellen sich aktuell immer mehr Unternehmen den Herausforderungen rund um die Digitalisierung, die IT-Sicherheit und das Homeoffice.


Inwiefern unterscheiden sich diese von den Bedürfnissen der Altersgruppe 40+? Und meinst Du, die Bedürfnisse gleichen sich mit den Jahren an?

Ich denke, dass sich die Bedürfnisse der Altersgruppe 40+ durch eine gewisse Konstanz und Beständigkeit auszeichnen. Im Fokus steht ein solider Arbeitgeber, der langfristige Perspektiven und eine gewisse Form der Sicherheit vermitteln kann. Im Austausch mit IT-Experten dieser Altersklasse erfahre ich immer wieder, dass vergleichsweise weniger Flexibilität vorhanden ist, was etwa Umschulungen angeht. Viele schlagen solche Möglichkeiten bewusst aus, da sie bereits „ihr Steckenpferd“ für sich gefunden haben. Böse Zungen würden behaupten, solche Mitarbeiter seien „eingefahren“ oder nicht bereit, sich weiterzuentwickeln. Ich hingegen denke, dass solche Profis einen Zugewinn für jedes Unternehmen darstellen und junge Nachwuchskräfte viel von ihnen lernen können.

Mit dem sich stetig wandelnden Arbeitsmarkt und im Zuge der Digitalisierung werden sich die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen in den nächsten Jahren zwar nicht angleichen, jedoch stark annähern – ich sage auch bewusst annähern, da Arbeitnehmer altersbedingt unterschiedliche Anspruchshaltungen haben können.

Was rätst Du Unternehmen, die den Bedürfnissen der verschiedenen Generationen innerhalb eines Unternehmens gerecht werden wollen?

Ein gesundes Mittelmaß ist hier wohl der beste Weg. Radikale Umbrüche oder ein starres Beharren auf vermeintlich altbewährten Strukturen kann Unzufriedenheit unter den Arbeitnehmern erzeugen. Vielmehr gilt es zu hinterfragen, in welchen Bereichen eine gewisse Flexibilität geschaffen werden kann und damit einhergehend auch Veränderungen beziehungsweise Anpassungen stattfinden können. So haben wir als SPECTRUM AG beispielsweise im Zuge der Corona-Pandemie unser Mobile-Arbeit-Konzept gemeinschaftlich ausgearbeitet und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen. Dennoch blieb uns auch die Option erhalten, weiterhin von unserem Stuttgarter Büro aus zu arbeiten. So kann jeder Kollege für sich entscheiden, wo er arbeiten möchte.

Und zum Abschluss: Wenn Du Dir alles wünschen könntest, was wäre das Tollste, dass Dein Arbeitgeber Dir bieten könnte?

Über diese Frage habe ich sehr lange nachgedacht. Schlussendlich muss ich sagen, dass ich keinen persönlichen Wunsch habe. Die SPECTRUM AG bietet mir als Mitarbeiterin viele Freiheiten, Flexibilität und Raum mich auszuprobieren. All diese Faktoren sind heutzutage in der Arbeitswelt (noch) nicht selbstverständlich. Umso mehr weiß ich zu schätzen, dass ich diese Möglichkeiten habe.

Allgemein wünsche ich mir, dass noch mehr Menschen auf unser einzigartiges Konzept aufmerksam werden und erkennen, dass man auf den Wandel des Arbeitsmarktes mit einer gewissen Flexibilität und alternativen Ansätzen reagieren muss. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit unseren Leistungen eine signifikante Lücke auf dem IT-Markt schließen können.

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