Maïna – Warum HR die tragende Rolle für die
digitale Transformation im Unternehmen ist

<!--Interview--> Maïna – Warum HR die tragende Rolle für die</br> digitale Transformation im Unternehmen ist

Unsere Personalleiterin weißt auf den bedeutenden Einfluss der HR Abteilungen auf die digitale Zukunft eines Unternehmens hin. Ohne Einbeziehung und Eigeninitiative der Personalverantwortlichen werden jegliche Bemühungen einer digitalen Transformation scheitern. HR ist einer der wichtigsten Schlüssel, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Hallo Maïna, seit wann gestaltest Du die Zukunft der SPECTRUM mit?

Ich bin seit Februar 2015 ein Teil der SPECTRUM.

Welche Aufgaben fallen in Deinen Zuständigkeitsbereich?

Als Personalleiterin bin ich ein großer Allrounder bei der SPECTRUM. Auf oberster Ebene wird mein Alltag vor allem von personalstrategischen Dingen geprägt, wodurch ich die Ausrichtung des gesamten Unternehmens im Blick behalten muss. Dabei geht es bspw. um Themen wie die Personalplanung, -rekrutierung und -entwicklung für unsere Kunden sowie die SPECTRUM selbst. Insgesamt bin ich im Operativen für 3 Geschäftsbereiche verantwortlich: Die Rekrutierung von Nachwuchstalenten, die Rekrutieung von Experten sowie die Trainee- und Kundenbetreuung. Für unsere eigenen Mitarbeiter bin ich zudem Hauptansprechpartner, wenn es um Fragen und Hilfestellungen rund um arbeitsrechtliche oder personelle Themen geht.

Generell muss ich in meinem Job sehr flexibel und spontan sein, immer ein offenes Ohr haben und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zum gewohnten Tagesgeschäft kommen stets neue, ungeahnte Aufgaben hinzu, die meinen Beruf sehr spannend und abwechslungsreich machen.

Warum ist das HR so wichtig für die Digitalisierungs-Anstrengungen eines Unternehmens?

Ohne die richtigen, d.h. zum Unternehmen passenden, Talente wird es kaum gelingen neue Strukturen umzusetzen. Wessen Personal nicht über die für die heutige Welt wichtigen Kompetenzen verfügt, wird abgehängt werden. Und dabei spreche ich nicht nur von den fachlichen Fähigkeiten, sondern auch von bspw. den Soft Skills. Eine Personalabteilung, die sich dessen nicht bewusst ist bzw. ihre Ziele nicht auf die Rekrutierung und Qualifizierung der richtigen Mitarbeiter ausrichtet, ist ein Hindernis für jede digitale Transformation. Und wer will das schon sein? HR muss vielmehr eine der leitenden Funktionen im Digitalisierungsprozess übernehmen und eng mit dem Management zusammenarbeiten. Dann gelingt auch der Schritt in die digitale Zukunft.

Überfordert das nicht so manche Personalabteilung?

Durchaus. Das fängt schon bei veralteten Bewerbungsprozessen an. Nur um ein Beispiel zu nennen: Viele Firmen selektieren immer noch nach Schulnoten. Wer einen gewissen Notenschnitt nicht erreicht, fällt automatisch aus dem Auswahlprozess heraus. Eine Schande, wie viele hoch talentierte Kandidaten dabei übersehen werden. Zudem muss der Traummitarbeiter immer noch – trotz seit Jahren anhaltendem Fachkräftemangel – etliche Jahre Berufserfahrung vorweisen und blutjung sein. Das passt mit der heutigen Arbeitsmarktsituation einfach nicht zusammen. Hinzu kommt, dass viele gar nicht wissen, welche Berufsbilder sie im Unternehmen überhaupt benötigen und was bestehende oder zukünftige Mitarbeiter können sollten. Es läuft immer auf eines hinaus: HR-Verantwortliche müssen ihre Ansätze neu denken und vorausschauend handeln. Das kann sowohl in großen, strukturell eingefahrenen als auch in kleinen Unternehmen mit geringen Kapazitäten überfordern.

Was rätst Du HR Verantwortlichen, um schneller digitale Kompetenzen im Unternehmen aufzubauen?

Offen zu sein für Unterstützung. Es gibt so viele Themen, die man als Personaler zu bewältigen hat – das weiß ich aus eigener, tagtäglicher Erfahrung. Zu viel Ehrgeiz, alles allein schaffen zu wollen, bremst aus mittelfristiger Sicht aus. Viele CEOs, CDOs oder Geschäftsführer sind durchaus gewillt, ihre Personalabteilungen von diesem Druck zu entlasten. Das halte ich für den richtigen Weg. Unbsetzte Stellen kosten eine Menge Geld und verzögern den Fortschritt Tag für Tag. Warum also nicht diese Hürde mit einem Partner meistern, der als verlängerte Werkbank dient? Und damit meine ich keine klassischen Headhunter, Personaldienstleister oder Zeitarbeitsfirmen. Warum nicht die Rekrutierung und Qualifizierung jemandem überlassen, der schon hunderte Talente und Unternehmen zusammengebracht und bestehendes Personal weiterentwickelt hat? Warum nicht in ein paar Jahren die Lorbeeren dafür kassieren, dass die Mannschaft jetzt aus top ausgebildeten Experten besteht, die das Unternhemen Hand in Hand voranbringen?

Vielen Dank, Maïna. Wir sind uns sicher, dass viele Deiner Kolleginnen und Kollegen die Digitalisierung motiviert und mit allen Mitteln in Ihrem Unternehmen vorantreiben werden.

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