Ben – Insights eines Recruitingengels

Ben

Unser Personalreferent Benjamin spricht mit uns über das Recruiting des 21. Jahrhunderts. Was für viele Unternehmen nach wie vor eine große Herausforderung ist, meistert er tagtäglich mit Bravour.

Hallo Ben, seit wann bist Du schon ein Teil der SPECTRUM?

Ich bin seit Dezember 2018 Mitglied des SPECTRUM-Teams.

Was sind Deine Aufgaben bei der SPECTRUM?

Als Personalreferent bin ich Teil des HR-Teams und im Kern dafür zuständig junge Talente für die SPECTRUM zu gewinnen und in Personalfragen zu betreuen. Meine Arbeit umfasst einen kommunikativen Part, z.B. das Führen von Kennenlerngesprächen, einen operativen Part, wie das Erstellen von Arbeitsverträgen oder -zeugnissen und nicht zuletzt auch einen kreativen Part, z.B. die Konzeption und Ausarbeitung neuer Jobrollen.

Wie würdest Du Deinen Job einer Fünfjährigen erklären?

Der Onkel benutzt seinen Zauberkasten, um Einhörner zu finden, die die Regenbögen der Zukunft produzieren – mit ganz viel Glitzer. 😉

Was war eine Deiner größten Herausforderungen bei der SPECTRUM und wie hast Du sie gemeistert?

Herausforderungen sind unser Tagesgeschäft. Wir haben mit unseren Kunden ein Agreement über die zu besetzenden Jobrollen, die erforderlichen Qualifikationen und den Zeitrahmen. Auch den Bewerbern gegenüber tragen wir Verantwortung für einen zügigen Bewerbungsprozess, zuverlässige Rückmeldungen und transparente Kommunikation. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Tranche von Trainee Consultants im Service Management: Hier mussten wir als Team den Bewerbungsprozess neu denken und inhaltlich erweitern, um die hohen Soft-Skill Anforderungen für diese Rolle zu erfüllen.

Was rätst Du Unternehmen, die bspw. mit dem Fachkräftemangel, Fluktuation oder ihrer Unternehmenskultur zu kämpfen haben?

Das sind 3 Themen auf einmal, die jedes für sich sehr komplex sind und die miteinander zusammenhängen. Die Unternehmenskultur könnte eine von vielen Ursachen für eine hohe Fluktuation sein. Diese führt wiederum zu einem unersättlichen Bedarf nach immer neuen Fachkräften. Eine sinnvolle Fragestellung könnte sein: Was macht die eigene Unternehmenskultur überhaupt aus und wie effektiv wird diese z.B. über das Personalmarketing nach außen kommuniziert? Bei der SPECTRUM AG haben wir z.B. ein klares Bekenntnis zur „Du-Kultur“. Im Recruiting steigen wir deshalb typischerweise immer mit dem „Du-Angebot“ ins Gespräch ein.   

Wie hat sich Deiner Meinung nach die Erwartungshaltung junger Nachwuchskräfte gegenüber dem Arbeitgeber in den letzten 5-10 Jahren verändert?

Im persönlichen Gespräch legen wir den Fokus stets auf den einzelnen Menschen, der uns gerade gegenübersitzt. Die Erwartungen junger Absolventen sind oftmals durchaus unterschiedlich. So kann uns z.B. jemand gegenübersitzen, der gerade in der Pandemie-Zeit einfach nach einer fairen Chance sucht, um endlich zu zeigen was in ihm steckt. Andere haben dagegen sehr spezifische Vorstellungen, was z.B. die Aufgaben oder die Weiterbildungen angeht. Die Frage nach den Erwartungen an unser Traineeprogramm stellen wir übrigens in jedem Vorstellungsgespräch! Als Spitzenreiter werden hier zumeist gute Lernperspektiven und ein positives Arbeitsklima genannt. 

Was ist Dein Geheimrezept, um passende Talente für die Kunden der SPECTRUM zu finden?

Würde ich das verraten, wäre es ja kein Geheimrezept mehr. 😉 Aber im Ernst, ein solides fachliches Fundament ist sicherlich von Vorteil. Vieles ist einfach Learning by doing. Je mehr Gespräche man führt, desto mehr wiederkehrende Muster erkennt man, die einem bei der Kandidatenauswahl helfen können. Am Ende ist jedoch immer auch stetiges Dazulernen gefragt.  Ein weiterer Erfolgsfaktor ist außerdem unser breites Hochschulnetzwerk. So pflegt die SPECTRUM bspw. einen exzellenten Kontakt zu Professoren, vergibt Stipendien oder ist regelmäßig an Hochschulen präsent.

Und zu guter Letzt: Wie motivierst Du Dich, wenn mal nicht alles rund läuft?

Ich habe in den letzten Jahren viel darüber gelernt, was mir persönlich guttut und wie ich den Akku wieder aufladen kann. Treffen mit Familie und Freunden, frische Bergluft beim Wandern oder ein Ausflug mit dem Motorrad helfen mir beim Kraft tanken. Innere Ausgeglichenheit hilft einem auch in Krisensituationen gelassen zu bleiben.

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