Über unsere Firmenphilosophie in Corona-Zeiten – Was Corporate Entrepreneurship und Transparenz bisher bewirken konnten

Erfolgsbringer SPECTRUM

Das vergangene Jahr 2020 war für sehr viele Unternehmen eine nervenaufreibende Zeit – auch für uns bei SPECTRUM. Nachdem nun jedoch die schwierigste Phase der Corona-Krise bewältigt zu sein scheint, ist es angebracht, einmal Bilanz zu ziehen, was wir in dieser Zeit als Firma lernen durften. Damals, als die Pandemie ausbrach, erschien es schließlich für viele Unternehmen zunächst sinnvoll, Risiken zu vermeiden und an bewährten Abläufen und Strukturen festzuhalten. Wir bei SPECTRUM haben hingegen von Anfang an Ängsten und Unsicherheiten ein Höchstmaß an Transparenz untereinander entgegenbracht und gleichzeitig unternehmerische Verantwortung auf die Belegschaft als Ganzes übertragen. Dies war unser Weg, um uns an das „New Normal“ anzupassen und innovativ zu bleiben. So ist es uns im Laufe des vergangenen Jahres krisenbedingt gelungen, in Sachen Resilienz und Unternehmenskultur enorm zu wachsen. Ausschlaggebend hierfür waren auch neue Anreize, Strukturen und Traditionen, die bis heute unser Wir-Gefühl stärken.

„New Normal“: Vor welchen Herausforderungen wir Corona-bedingt standen

Eine Pandemie bedeutet immer Veränderung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass laut einer internationalen Studie der King’s Business School in London über Zweidrittel der weltweiten Unternehmer Corona-bedingt ihre Pläne geändert haben. Corona hat auch bei der SPECTRUM einiges durcheinandergebracht und dabei vor allem unsere gewohnten Arbeitsabläufe umgekrempelt und geplante Vorhaben torpediert. Von jetzt auf nachher war der gesamten Belegschaft klar, dass die Zukunft fragil ist und sich nur noch sehr eingeschränkt planen lässt. Selbstverständlich standen zunächst diffuse und spezifische Ängste und Unsicherheiten im Raum – auch aufgrund harter Umstände, welche die Mitarbeiter persönlich betroffen haben und immer noch betreffen. Nichtsdestoweniger mussten gleich zu Beginn der Pandemie alle Beschäftigten ins mobile Arbeiten übergehen. Das war sicherlich kein leichtes Unterfangen, doch haben wir es geschafft, in kürzester Zeit den Arbeitsort komplett ins Home-Office zu verlagern. An dieser Stelle ergaben sich für uns als Unternehmen grundsätzlich 2 Leitfragen:

  • Wie schaffen wir es, den Mitarbeitern ihre Ängste und Unsicherheiten zu nehmen?
  • Wie schaffen wir es, das Vertrauen und den Zusammenhalt zu fördern, damit diese ihre Talente weiterhin bzw. noch produktiv(er) in den von der Krise gezeichneten Unternehmensalltag einbringen können?
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Um sich an die Bedingungen des „New Normal“ anzupassen, verfolgt jede Firma ihr eigenes Ziel. Unsere Firmenphilosophie war es hier, auf die Veränderungen angepasste Resilienz-Strategien zu entwickeln, weswegen wir von Anfang an auf ein Höchstmaß an Ehrlichkeit und Transparenz Wert lagen und – sozusagen mit offenen Karten spielend – unseren Beschäftigten gleichzeitig den Raum boten, mehr Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke dahinter: Wir wollten zufriedene Mitarbeiter haben, die mithilfe von noch agileren Arbeitsabläufen in der Lage sind, eigene Innovationen auf den Weg zu bringen. Und unser Vorgehen hat sich bezahlt gemacht, denn dem ganzen Team wurde schnell klar, dass alle gleichermaßen „in einem Boot sitzen“, wenn es um dieAuftragslage der SPECTRUM geht. Dies verhalf uns schon recht früh in der Krise zu einem ausgeprägten Wir-Gefühl, welches es mithilfe von zahlreichen Anreizen, Strukturen und Traditionen zu festigen und auszubauen galt.

„New Skills“: Wie unsere Mitarbeiter zu Mikrounternehmern wurden

In kürzester Zeit hat das Corona-Virus Themen wie „Resilienz“ und „Well-Being“ auch auf unsere Agenda gebracht. Wir haben begonnen, uns mit „Future Skills“ und den sich beständig ändernden „Spielregeln für Wirtschaft und Gesellschaft“ zu beschäftigen und wie wir diesen proaktiv begegnen können. Doch wäre dies alles nicht möglich gewesen ohne unsere Mitarbeiter, die bereit waren und immer noch bereit sind, sich für die Firma auch jenseits vertraglicher Vereinbarungen zu engagieren. Sie wurden dadurch selbst zu Mikrounternehmern, worauf auch das Konzept des „Corporate Entrepreneurships“ abstellt. Demnach erlaube es gerade ein solches verantwortungsbewusstes Engagement etablierten Firmen, so agil und unternehmerisch zu bleiben wie Start-Ups. Letztendlich stand krisenbedingt auch die gesamte Belegschaft der SPECTRUM in der Verantwortung, von heute auf morgen unternehmerisch zu denken und zu handeln. Von besonderer Wichtigkeit war es daher, für dieses Wirken Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Mitarbeitern erlaubte, sich noch innovativer, proaktiver und auch risikobereiter in das Unternehmen einzubringen.

SPECTRUM Mitarbeiterin im Homeoffice

Wir bei SPECTRUM haben von dieser Krise gelernt, dass wir als Team erfolgreich eine Krise meistern können und unsere Mitarbeiter das wichtigste Kapital sind. Es ist bereits absehbar, dass der wirtschaftliche Aufschwung vieler Unternehmen vom Fachkräftemangel bedroht sein wird. Daher war es für uns so entscheidend, vorhandene Skills, Talente und Wissen unserer Mitarbeiter besser zu nutzen und zu kanalisieren. Hierfür hatten wir unsere Abteilungen bzw. Teams dazu veranlasst, zunächst eine Zeit lang „Objectives“ und „Key Results“ für sich selbst zu definieren. Darüber hinaus bot sich unser „Auftragsticker“ – ein kleiner Newsletter, der bis heute an alle Beschäftigten versendet wird – als ideales Mittel an, um nachvollziehen zu können, ob und wann neue Aufträge eingegangen sind. Ferner gab bzw. gibt es eine für alle einsehbare Erfolgsübersicht bzw. Tool mit aktuellen Umsatzzahlen, gewonnenen Talenten sowie neuen Aufträgen und Kunden. Diese Offenheit sollte die intrinsische Motivation und Innovativität unserer Mitarbeiter ebenso anregen wie regelmäßige „Company Calls“ – einmal im Monat sogar mit unseren Kollegen in den USA. Hier tragen wir Wissen zusammen, lernen aus Vergangenem und besprechen den Status Quo. Dabei steht bei jedem Treffen stets die gleiche Ausgangsfrage im Raum, für deren Beantwortung das gesamte Team erforderlich ist:

Wo steht die SPECTRUM gerade und wohin wollen wir uns entwickeln?

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die flächendeckende Übersiedlung ins Home-Office ein selbstverantwortlicheres Arbeiten der Mitarbeiter schon von sich aus bedingt hat. Schließlich waren nun Arbeitsalltag und Privatleben im größeren Maße aufeinander abzustimmen. Als Hilfestellung hat die SPECTRUM hierfür schon im März 2020 klare Strukturen vorgegeben, an denen sich jeder Beschäftigte bei Bedarf freiwillig orientieren konnte. Dabei war es uns wichtig, eine Balance zu schaffen zwischen stabilisierenden Strukturen auf der einen und genügend Freiraum für Innovationen und Well-Being auf der anderen Seite. Schließlich mussten unsere Teams bereits deshalb mehr Verantwortung übernehmen, da wir zusätzlich kleine Umstrukturierungen in unseren Aufgabenbereichen vorgenommen haben – mit dem Ziel der effizienteren Betreuung unserer Kunden. Letztendlich ging es jedoch darum, durch ein Mindestmaß an Kontrolle und viele Freiheitsgrade noch mehr Vertrauen untereinander aufzubauen.

Hands together in der Corona Krise

„New Work“: Wie Vertrauen, Well-Being und Zusammenhalt zusammenspielen

Innovative Unternehmen sind in der Lage, selbst in unsicheren Zeiten den ersten Schritt bei Veränderungsprozessen zu wagen. Hierfür müssen jedoch alle Mitarbeiter „an einem Strang ziehen“, wofür ihnen auch ein hohes Maß an Freiheit in der Gestaltung ihres Arbeitsalltags – ganz im Sinne des New-Work-Konzepts – zugestanden werden muss. Um diesem Anspruch gerecht zu werden und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl der Belegschaft zu fördern, haben wir uns bei SPECTRUM mittlerweile für die „4:1-Woche“ entschieden. Das heißt, unsere Mitarbeiter arbeiten pro Woche vier Tage mobil von zu Hause aus und einen Tag im SPECTRUM-Office (unter Einhaltung sämtlicher Hygiene-Standards). Wie sich gezeigt hat, haben sich diese Maßnahmen überaus positiv auf unsere Unternehmenskultur und unseren Workflow ausgewirkt.

Tatsächlich ist es eine immense Herausforderung, in einer Arbeitsumgebung auf Remote-Basis eine stabilisierende Unternehmenskultur zu kultivieren und gleichzeitig einen reibungslosen Workflow aufrechtzuerhalten. Weil talentierte und motivierte Mitarbeiter hierfür ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sind, legten bzw. legen wir bei SPECTRUM besonderen Wert darauf, dass diese füreinander einstehen. Um die Kollegialität untereinander zu fördern, haben wir unter anderem noch folgende Anregungen und Events eingeführt:

  • Digitale Spieleabende bzw. Stammtische
  • EveningCamps“: Themenabende für Mitarbeiter zu finanziellen Fragestellungen unter anderem mit Tipps zur Geldanlage
  • Gemeinsame Spotify-Playlist mit Lieblingsliedern der SPECTRUM-Belegschaft

Wir bei SPECTRUM haben erkannt, dass sich ein optimales Zusammenspiel von Vertrauen, Well-Being und Zusammenhalt auf die Effektivität etablierter New-Work-Strukturen und damit auch auf die Resilienz der Firma als Ganzes am besten auswirkt. Durch die Corona-Krise, die nun Tag für Tag an Schärfe verliert, konnte sich die SPECTRUM wieder vermehrt auf ihre Stärken konzentrieren, an Widerstandsfähigkeit gewinnen und eigene innovative Zukunftsprojekte vorantreiben.

Wir machen aus Talenten Experten.

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