Dinge, die sich zum Studienbeginn verändern

Froehliche Studentin fährt auf einem Roller.

Mit dem Beginn eines Studiums kann sich alles ändern – auf einen Schlag oder einen Schritt nach dem anderen. Das hängt ganz davon ab, ob man für das Studium umzieht und plötzlich auf eigenen Beinen steht oder, ob man erst einmal weiterhin zu Hause wohnt, um das Unileben auf sich zukommen zu lassen.

So oder so ändert sich mit dem Studium eine ganze Menge. Man erhält die Freiheit, seine eigene Zukunft zu gestalten, und gleichzeitig die Verantwortung, das auch gewissenhaft zu tun. Zu spüren bekommt man den dadurch entstehenden Druck, aber auch die vielen neuen, positiven Erfahrungen, die ein Leben lang bleiben, genauso wie die neuen Freunde, die man im Studium findet.

Die Freiheit

Der wohl entscheidendste Unterschied im Vergleich zur Schule ist, dass es keinen vorgeschriebenen Plan gibt. In der Schule kann man sich zwischen Spanisch oder Französisch entscheiden, in der Uni aber ist alles komplett offen. Welches Fach entspricht meinen Interessen? Welche Universität passt zu mir? Soll ich ausziehen oder doch lieber zu Hause wohnen bleiben?

SPECTRUM Insight: Du hast Dich noch nicht final entschieden, ob oder was Du studieren möchtest? Kommt für Dich neben einem „normalen“ Vollzeit-Studium vielleicht auch ein Duales in Betracht? Unser Dualer Student Oscar hat einen Vergleich zusammengestellt und uns über sein Studium berichtet.

Hat man alle wichtigen Fragen beantwortet und umgesetzt, bietet einem die Uni und die eigene Fakultät aber noch viele weitere Möglichkeiten und stellt genauso viele Anforderungen. So kannst Du eine neue Sprache lernen oder vertiefen, in der Uniband spielen, die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und vieles mehr. Und auch fachlich stehen einem neben den studiengangsspezifischen Pflichtvorlesungen viele andere Vorlesungen offen. Es gilt also, sich zu organisieren und schlau zu machen, um so viel wie möglich mitzunehmen. Außerdem stellt sich natürlich die Frage, ob man ein Auslandssemester oder Praktikum machen möchte. Nie wieder wird das so einfach sein, wie während des Studiums.
Ein Haufen weißer Kärtchen mit Fragezeichen darauf.
Solltest Du mit all diesen Fragen und Entscheidungsmöglichkeiten überfordert sein, findest Du in unserem Beitrag 10 Tipps zum Studienstart – Wie Du den Einstieg meisterst eine hilfreiche Checkliste.

Die Pflichten

Die Freiheit, wie man sie im Studium hat, gibt es kein zweites Mal. Gleichzeitig wird jedoch von einem erwartet, dass man sich um alle seine Angelegenheiten selbst kümmert: Versicherung, Wohnung, Studienorganisation, aber auch ganz banale Dinge, wie zu Vorlesungen zu gehen oder eben sich dagegen zu entscheiden. Niemand sagt einem mehr, was man tun soll. Das hat ebenso viele Vor- wie Nachteile.

Es ist klasse, allein oder in einer WG zu wohnen, Freunde um sich zu haben wann immer man möchte, zu essen was man möchte und aufzuräumen (oder auch nicht) wann man es möchte. Man kann morgens einfach liegen bleiben. Es ist niemand da, der einen zwingt zu Vorlesungen zu gehen.

Es kann allerdings auch sehr anstrengend sein, sich immer wieder selbst motivieren zu müssen. Man ist jetzt selbst der Schlüssel zum Erfolg und muss immer wieder die eigene Faulheit überwinden.

SPECTRUM Tipp: Wer schon beim Abi das Gefühl hatte, viel zu viel Lernstoff vor sich zu haben, kann sich jetzt darauf einstellen, noch viel mehr lernen zu müssen. Doch keine Panik: So viele Studenten vor Dir haben das geschafft, dann schaffst Du das auch. Und wenn es so weit ist, findest Du hier im Newsroom zahlreiche Beiträge zum Thema Lernen für die Prüfungsphase.

Studenten schieben sich gegenseitig im Einkaufswagen umher.

Das liebe Geld

Was noch erschwerend hinzukommt ist, dass das Leben – auch für Studenten – teuer ist. Nicht nur die Miete und die studentische Versicherung, GEZ und Nebenkosten, auch das Leben im Allgemeinen. Essen, Feiern, mal etwas unternehmen oder Kurztrips mit Freunden: Das alles schlägt ordentlich aufs Budget. Deshalb heißt es entweder sorgfältig mit dem Zuschuss der Eltern oder des BAföG planen oder einen Nebenjob suchen. Das kann zwar nerven, gehört aber irgendwie zum Studentenleben dazu. Diese Erfahrungen werden Dich während des Studiums prägen und selbstständiger machen.
Schon die eigene Studentenbude eingerichtet?

Alles in allem verändert sich im Studium eigentlich alles. Doch das ist keinesfalls negativ. Man ist zwar in vielen Dingen auf sich allein gestellt, wird aber Unterstützung benötigt, kann man sich immer auf Kommilitonen, Professoren oder Eltern verlassen. Und genau das ist es, was einen wachsen lässt. Das Studium bringt einen nicht nur näher an seinen zukünftigen Traumjob heran, sondern beschert auch eine tolle Zeit mit vielen Feiern, guten Erinnerungen und Freunden, die ein Leben lang bleiben. Wer sich in seinem Studentenleben wohl fühlt, dem wird sogar das Lernen richtig Spaß machen – versprochen!

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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