Mit Deiner eigenen Portfolio-Website in der Bewerbungsphase punkten – So geht’s

Recruiter freut sich über eine gelungene Portfolio-Website

Im heutigen Beitrag widmen wir uns dem Thema Portfolio-Websites. Wir zeigen, wie Du Deine eigene Portfolio-Website erstellen und für Deine Bewerbungsphase nutzen kannst, um Dich selbst individuell zu präsentieren und einen bleibenden Eindruck bei potenziellen Arbeitgebern zu hinterlassen.

Portfolio-Website – Was ist das eigentlich?

Eine Portfolio-Website ist ein Internetauftritt, der Dir die Möglichkeit bietet, Deinen Werdegang, vergangene Projekte usw. zu präsentieren und Andere über Dich zu informieren. Neben der Präsentation Deiner Uni- und Arbeitsprojekte kannst Du Deine eigene Plattform auch wunderbar nutzen, um Besuchern Deiner Seite einen persönlichen Eindruck von Dir zu vermitteln.

Eine Portfolio-Website ist außerdem perfekt dafür geeignet, Besuchern einen direkten Kontakt zu Dir zu ermöglichen (z.B. über eine Seite mit Kontaktdaten oder direkt über ein Kontaktformular).

Diese Elemente sollten auf keiner Portfolio-Website fehlen

Grundsätzlich gilt für jedes Web-Projekt – egal ob Website, Webapp oder Sonstiges: Überlege Dir vorher ganz genau, welchen Zweck Deine, in diesem Fall Portfolio-Website, erfüllen soll. Nach diesem übergeordneten Zweck richtest Du dann Deine Portfolio-Website aus. Willst Du, dass die Besucher Kontakt mit Dir aufnehmen, solltest Du die Kontaktmöglichkeiten in den Vordergrund rücken. Willst Du primär über Dich Informieren, solltest Du Infos über Dich gut sichtbar platzieren. 

Klassisches Telefon in grün

Unabhängig davon, welchen Zweck Du letztendlich mit Deiner Portfolio-Website verfolgst, sollten folgende Elemente Teil jeder Portfolio-Website sein:

  • Das eigentliche Portfolio
  • „Über mich“ Seite
  • Testimonials (wenn vorhanden)
  • Call to Action (CTA)

Das eigentliche Portfolio

Der Portfolio-Bereich ist, wer hätte es gedacht, das Herzstück Deiner Portfolio-Website. Hier präsentierst Du Deine Uni-, Arbeits- oder auch Privatprojekte, mit denen Du Besucher und/oder potenzielle Arbeitgeber von Deinen Kompetenzen und Fähigkeiten überzeugen willst.

Dabei solltest Du versuchen, die Aufmerksamkeit Deiner Besucher aufrecht zu erhalten. Sorge also für eine ansprechende und eindrucksvolle Präsentation Deiner Projekte. Dabei kannst Du auf eine Vielzahl verschiedener Darstellungsmöglichkeiten zurückgreifen, so z.B. Thumbnail-Galerien, Foto-Slideshows oder auch Videos – je nachdem was sich für die Beschaffenheit Deiner Projekte am besten eignet.

Junge Frau mit Megafon: Ein Call to Action darf auf keiner Portfolio-Website fehlen

Nicht alle Projektarten lassen sich im Rahmen oben genannter Präsentationsmöglichkeiten umfassend präsentieren. Sollte das bei einem oder mehrerer Deiner Projekte der Fall sein, kannst Du zusätzliche Informationen einfach auf einer weiteren Seite aufführen und z.B. über ein Vorschaubild darauf verlinken. Oder Du packst diese Informationen in ein Pop-up Fenster bzw. Drop-Down, welches sich beim Klicken oder Hovern öffnet. Eine Gliederung für weitere Informationen zu Deinen Projekten könnte beispielsweise so aussehen:

  • Einleitung: Ursprung des Projekts
  • Ziel des Projekts: Was sollte mit dem Projekt erreicht werden?
  • Prozess: Wie war die Vorgehensweise?
  • Dauer: Wie lange hat das Projekt gedauert?
  • Deine Rolle: Was hast Du zum Projekt beigetragen?
  • Dokumentation: Bilder, Videos, Links, Tabellen, usw.

„Über mich“ Seite

Auf der „Über mich“ Seite geht es darum, wer hinter den Projekten steckt. Hier zeigst Du Besuchern Deiner Portfolio-Website wer Du bist und kannst so einen kurzen, persönlicheren Eindruck von Dir vermitteln. Hier eine kurze Checkliste, was auf jeden Fall auf einer „Über mich“ Seite zu finden sein sollte:

  • Dein Name
  • Ein freundliches Bild von Dir
  • Kurzer Text mit Informationen über Dich selbst

Testimonials (wenn vorhanden)

Hast Du besondere Auszeichnungen oder Preise für Deine Arbeit erhalten oder hast Du Professoren oder ehemalige Arbeitgeber, die damit einverstanden sind, dass Du positive Aussagen zu eurer gemeinsamen Zusammenarbeit auf Deiner Portfolio-Website veröffentlichst? Solltest Du eine oder beide dieser Fragen mit „Ja“ beantworten können, ist es absolut empfehlenswert, Deinen Besuchern diese Testimonials zu zeigen. Jeder kann alles von sich behaupten, aber positive Aussagen von kompetenten Personen oder Auszeichnungen und Preise von Institutionen, die Du bekommen hast, geben Dir eine extra Portion Glaubwürdigkeit.

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Call to Action (CTA)

Jede Website braucht einen „Call to Action“, also eine Handlungsaufforderung, die den Zweck der Website wiederspiegelt. Bevor Du Dir eine passende Handlungsempfehlung für Deine Portfolio-Website überlegst, solltest Du Dir noch einmal vor Augen führen, welchen übergeordneten Zweck Du verfolgst. Welche Handlung soll ein Besucher Deiner Website unbedingt ausführen bevor er oder sie Deine Seite wieder verlässt?

Bei einer Portfolio-Website geht es meistens darum, einem Besucher die Möglichkeit zu bieten, mit Dir in Kontakt zu treten. Deshalb solltest Du mehrere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme bieten. Zu den Standards gehört hier auf jeden Fall eine Seite mit Deinen Kontaktdaten und ein Kontaktformular.

SPECTRUM Tipp: Gerade wenn Du auf Jobsuche bist, kannst Du auch Recruiter mit ein paar kurzen Sätzen direkt auf die Kontaktmöglichkeiten hinweisen.

Wie erstellt man eine Portfolio-Website?

Beim Erstellen einer Portfolio-Website ist es wichtig, dass sie funktionell effektiv und einfach zu warten ist. Tools und Werkzeuge, um eine eigene Website zu erstellen, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Eine der bekanntesten und beliebtesten Plattformen ist WordPress. Ursprünglich als reines Content Management System gedacht, lassen sich mit WordPress mittlerweile komplette Websites erstellen und managen. Durch die große Anzahl an Plugins, die es für WordPress gibt, lassen sich nahezu alle Funktionen, die eine moderne Website heutzutage braucht (Kontaktformular, SEO-Funktionen, Google Analytics Tracking, u.v.m.), unkompliziert umsetzen. Weitere Plattformen sind z.B.: Drupal, Typo3 oder Joomla.

Du bist fit in HTML, CSS und JavaScript? Dann könntest Du Deine Portfolio-Website auch von Grund auf selbst programmieren. Gerade, wenn Du beispielsweise studierst und noch nicht viele Projekte für Dein Portfolio hast, lässt sich die Website selbst optimal als Referenz für Deine Fähigkeiten nutzen. Vor allem für Jobs im IT-Bereich bietet sich dieses Vorgehen natürlich an. Wir würden uns (auch wenn es absolut kein Muss ist) sehr über ein solches Werk von Dir freuen. Mehr über SPECTRUM

SPECTRUM Tipp: Eine Zusammenstellung einiger richtig cooler Portfolio-Websites findest Du auf awwwards.com. Schau mal rein und lass Dich inspirieren.

Nahaufnahme von Website Quellcode

Fazit

Eine Portfolio-Website ermöglicht es Dir, Dich selbst und Deine gesamte Arbeit an einem Ort zu präsentieren, Besucher zu beeindrucken und potenzielle Arbeitgeber von Dir zu überzeugen.

Versuche Deine Individualität auszudrücken, wenn Du Deine Projekte präsentierst. Sorge dafür, dass Du im Netz von denjenigen gefunden wirst, die Dich finden sollen und behalte immer die Konkurrenz/Mitbewerber im Auge. Es ist alles erlaubt solange Du einen positiven Eindruck hinterlässt und den Besuchern Deiner Portfolio-Seite in Erinnerung bleibst.

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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