Allrounder vs. Spezialisten. Wer macht das Rennen im Bewerbungsverfahren?

Eine Gruppe Geschäftsleute rennt von links nach rechts, der Boden und der Hintergrund sind beide weiß.

Wie sollte eigentlich der perfekte Bewerber sein? Ein Allround-Talent oder lieber ein Spezialist? Bei diesem Thema gehen die Meinungen auseinander.  Wir verraten Dir, was auf dem aktuellen Arbeitsmarkt gefragt ist und wer in welchem Bereich die Nase vorne hat.

Die Allrounder

Allrounder zeichnen sich dadurch aus, dass sie in vielen Bereichen über Wissen verfügen. Man bezeichnet sie auch als Alleskönner, Generalisten oder Multitalente. Ihr Wissen liegt nicht spezialisiert vor, sondern sie kennen sich in vielen Bereichen aus und sind somit auch vielfältig und flexibel einsetzbar.

Dadurch, dass Allrounder kein besonderes Alleinstellungsmerkmal besitzen, konkurrieren sie im Bewerbungsprozess leider mit vielen anderen. Außerdem wird an ihnen kritisiert, dass sie zwar ein breites Wissensspektrum haben, dieses aber in keinem Bereich so richtig in die Tiefe geht. Das unterscheidet sie von den Spezialisten.

Die Spezialisten

Spezialisten sind dafür bekannt, sich auf einen Bereich spezialisiert zu haben und darin über tiefes Wissen zu verfügen. Sie gelten auch als Fachmann (m/w/d) und kennen sich in ihrem Bereich am besten aus, weswegen sie oft als Ansprechpartner für andere dienen. Um diesen Status auch halten zu können, sollten Spezialisten immer auf dem aktuellsten Stand sein und sich dementsprechend ständig weiterentwickeln.

Ein Mann sitzt während einer Schulung in einem Schulungsraum.

Gerade in boomenden Branchen decken sie oft eine Nische ab, in der sie das Privileg besitzen, sich aufgrund der hohen Nachfrage den Arbeitgeber aussuchen zu können. Das wirkt sich auch auf ihr Gehalt aus. Hat sich der Markt an Fachkräften gesättigt, kann die große Nachfrage allerdings auch ganz schnell wieder zurückgehen. Diesem Risiko müssen sie sich bewusst sein. Außerdem wird Experten nachgesagt, dass sie nicht vielfältig einsetzbar, sondern sogenannte „Fachidioten“ sind.

Berufliche Perspektiven

Doch wer hat jetzt eigentlich die besseren Chancen bei einem Bewerbungsgespräch? Das kommt grundsätzlich erst einmal darauf an, bei wem Du Dich bewirbst und auch auf welche Stelle.

In kleineren Unternehmen werden eher Generalisten gesucht, da diese mehrere Aufgabengebiete im Unternehmen übernehmen sollen. Doch in manchen Bereichen muss einfach ein Experte ran, der bestens mit seinem Spezialisierungsgebiet vertraut ist. So sind sie derzeit beispielsweise im IT Bereich, der aktuell einem großen Fachkräftemangel ausgesetzt ist, sehr gefragt.

In großen Unternehmen fallen die Spezialisierungsgrade sowieso stärker aus. Dank ausreichender finanzieller Mittel wird dort des Öfteren in Spezialisten investiert.

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Eine Person mit Namensschild auf dem "EXPERT" geschrieben steht.

Die Mischung macht‘s

Studien zeigen, dass Generalisten oft bevorzugt werden. Allerdings lässt sich pauschal nicht sagen, wer die bessere Aussicht auf eine Karriere hat.

Brennst Du für ein bestimmtes Thema, ist es empfehlenswert, Dich auch darauf zu spezialisieren. Es ist nie ein Nachteil, sein eigenes Steckenpferd zu haben, mit dem man sich von der Masse abheben kann.

Immer wichtiger ist es zudem, flexibel zu sein und sich nach den Wünschen des Arbeitgebers zu richten, je nachdem ob dieser ein generelles oder spezialisiertes Wissen bevorzugt. Für eine Fortbildung oder Spezialisierung ist es nie zu spät. Man lernt ja bekanntlich nie aus. Deswegen brauchen sich Allrounder und Spezialisten keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen. Beide werden auf dem Arbeitsmarkt gebraucht und werden ihren Platz finden.

Wir wünschen Dir viel Erfolg bei Deinem Weg in die Berufswelt. Zur Unterstützung haben wir hier noch einen weiteren Beitrag für Dich: 10 Psycho-Tricks, mit denen Du im Vorstellungsgespräch punktest

Mach’s nicht gewöhnlich. Mach’s anders.
#sonotmainstream

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